Datum : 3. November 2025
Unsere Case Study mit NETZSCH Gerätebau GmbH wurde aktualisiert – und zeigt jetzt noch deutlicher, wie sich ein geplanter Plattformwechsel in der Praxis erfolgreich umsetzen lässt.
Vom DHCOM i.MX6 Quad zum DHCOM i.MX8M Plus Quad: Signifikante Performance Steigerung ohne Hardware Redesign
Im Rahmen der Weiterentwicklung ihrer Geräte zur thermischen Analyse setzte NETZSCH zunächst auf den bewährten DHCOM i.MX6 Quad, da das leistungsstärkere DHCOM i.MX8M Plus Quad zum Zeitpunkt des Serienstarts noch nicht verfügbar war. Die spätere Umstellung war jedoch von Beginn an vorgesehen – und konnte dank des DHCOM Familienkonzepts effizient realisiert werden.
Kompatibilität, die sich auszahlt: Das standardisierte SODIMM-200-Interface erwies sich dabei als zentrales Element. Durch die vollständige Pin- und Formfaktor-Kompatibilität ließ sich das bestehende Trägerboard ohne aufwendiges Redesign weiterverwenden.
Das bedeutet konkret:
Kosteneinsparungen bei Hardware und Validierung
Bewährtes Thermomanagement: Auch bei der Kühlung zeigte sich die Stärke eines durchdachten Designs: NETZSCH konnte erneut auf unsere etablierte 5-Cent Cooling Solution setzen.
Diese ermöglicht einen stabilen Betrieb auch bei erhöhten Umgebungstemperaturen – ganz ohne zusätzlichen Kühlkörper oder komplexe Montagesysteme.
Softwarebereit für morgen: Dank unserer modularen BSP-Architektur auf Basis von Mainline Linux und Yocto Layers konnten die Softwareanpassungen für die neue CPU-Plattform effizient durchgeführt werden – mit Blick auf langfristige Wartbarkeit und CRA konformes Update Management.
Ein Upgrade mit Weitblick
Mit dem Wechsel auf den DHCOM i.MX8M Plus Quad profitiert NETZSCH heute von:
Und das alles – ohne Kompromisse bei Robustheit, Langzeitverfügbarkeit und Wartbarkeit.
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